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Umziehen in eine neue Familie und Kein Volounteering

19.04.13

Jaja die Ueberschrift sagt's aus, viiiel Veraenderung...

Dass ich die Familie wechseln wollte, hab ich ja schon erzaehlt. Das habe ich auch gemacht am Donnerstag. Meine neue "Mama" hier hat mich sogar in der Schule abgeholt.

Die Familie besteht aus einem Ehepaar, wohl etwas ueber 60, und deren Sohn. Er ist wohl so Mitte Ende 30 und hilft seinem Vater auf dessen Finca. Sie bauen Kaffee und Gemuese an. Der Kaffee wir von einem Amerikanermillionaer aufgekauft, anscheind der Kaffee von fast allen Bauern hier, und dann in Amerika geroestet, verpackt und verkauft. Ich komme jedoch in den Genuss frischen Kaffees, hauseigen! und auch frischem Gemuese, juhuuu. Die Familie hat noch zwei erwachsene Toechter, die mit ihren Familien in Chicago leben. Sie skypen jeden Tag und ich war per Skype sogar am Geburtstagsfest von einer Tochter dabei. Die Gastmutter hat mir erzaehlt, dass immer mehr Einheimische auswandern und immer mehr Amerikaner, Kanadier, Deutsche und Schweizer sich hier niederlassen. Hauptsaechlich Pensionierte. Es ist ja auch schoen hier und das Wetter jeden Tag perfekt. Sonnig bis bewoelkt und immer 25-30 Grad. Es weht immer ein Wind und die Landschaft ist genial.

Die Familie vergroessert nun ihr Haus, damit sie viel Besuch empfangen kann. Ich lebe also etwas im Provsorium, obwohl mein Zimmer tiptop fertig ist und aussieht wie im Hotel. Ausserdem verfuegt das Haus ueber Warmwasser, sogar zum Mischen! Was hier echt selten ist.

Die Familie funktioniert total anders als die andere. Zusammen sitzen, essen und plaudern, oder eben skypen ist ihnen total wichtig und die Atmosphaere somit viel persoenlicher und einladender. Sie haben ein grosses Grundstueck bis runter zum Fluss, das muss ich noch auskundschaften.

mis neue Huus

mi Zimmer, wie im Hotel

 

Ach und das Volounteering... ja das ist so eine Sache. Wenn man's ueber Deutschland bucht, hoert sich alles super gut organisiert an. Wenn man hier ist, mahlen die Muehlen halt etwas anders. Dienstag morgen 9.00 Uhr: Ana ist schoen brav bereit fuers Projekt. Aaaaaaber es gibt da ein Problem. Anscheindend hat das Casa Esperanza Montag abend angerufen und abgesagt. Fuer alle 6 Wochen!! Sie haben interne Weiterbildung mit dem Casa in Panama City. Ahaaa... DAS haben sie ja bestimmt nicht frueher gewusst. Tja, das ist halt so hier. Wenn nicht heute, dann halt morgen und wenn nicht, dann halt eben nicht. Ich habe dannn nach anderen Moeglihkeiten gefragt, welche fuer diese Woche nicht existierten. Ab Dienstag sollte ich dann ins Waisenhaus (Horgar Trisker) gehen koennen. Da bin ich ja gespannt. Dann hab ich halt nochmal ne Woche Schule gemacht. Jetzt hab ich 88 Schulstunden hinter mir. Das sollte ja wohl reichen. Und mir reichts auch. Ich brauch langsam wieder Beschaeftigung ;)

Vorgestern und heute war ich auf dem White Rock Trail. Das ist ein Pfad, der im Nationalpark des Vulkans ist und zu nem Wasserfall fuehrt. Wenn man zuegig läuft, hat man ne kanppe Stunde, aber man soll hier anscheinend die seltenen Quetzalvoegel sehen, die momentan nesten. Jaja kannste denken, wo ich vorgestern und heute war. Natuerlich haben wir keinen gesehen. Obwohl man laut Guide iiiiimmer welche sieht, ausser vorgestern. Heute war ich mit Kim, meiner neuen Kollegin aus Deutschland, nochmal da. Wieder nichts. Das heisst, bei einem Vogel waren wir uns nicht ganz sicher, aber das werd ich noch ausfindig machen.

Morgen sooollte ich in der Fundation pro Integration arbeiten gehen.. Wir werden sehen, ob's klappt.

Ihr hoert von mir!

 durchsichtige Schmetterlinge

Wer findet den Kolibri?

perfekte Tarnung

da oben hockt ein Orange Belly Trogon, ein Verwandter des Quetzals

und hier hock ich unterm Wasserfall ;)

und hier schimmerts blau wie ein Quetzal, obs denn einer ist, weiss ich noch nicht..

 

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