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Panama, ahì voy!
14.03.2013
Keine vierundzwanzig Stunden mehr und dann gehts auch schon los. Juhuu! Nach einigen Problemchen mit dem ganzen Gepäck habe ich auch dieses Problem gelöst. Alleine reisend und dann noch fast vier Monate bringt doch einiges mehr Gepäck als sonst. KLM sei Dank darf ich zwei Gepäckstücke mitnehmen, da passt fast auch noch Ramesh rein. Und Saskia sei Dank habe ich eine riiiesen Reisetasche, die man leer dann wieder gut zusammenlegen und verstauen kann. Jetzt heisst es noch Akkus, laden und ein Ausrittli machen bei der meega Kälte... Brrr.
Na dann bis bald aus Panama!

Reise nach Boquete
17.03.2013
Sodelchen heute ist schon der dritte Tag und ich hab schon ne Menge erlebt.
Angekommen in Panama ging das Durcheinander bereits los. Die liebe Nadine hats ja bereits angekündigt. Sobald man ankommt, ist die Organisation nicht mehr so toll wie vorher, hihi. Also, als ich dann mal den Ausgang gefunden habe, standen hunderte Menschen mit Schildern, aber kein Habla Ya (Meine Organisation) oder mein Name. Geuebt wie ich bin, hinstellen und warten. Enrique kam auch einfach etwas spaet. Muchos carros, Stau. Ja denn. Am 15. ist immer Zahltag und dann muessen die Leute scheinbar mit dem Auto rumfahren. Schoen haben wir in der Schweiz nicht immer am 25. ein riesen Puff in der Stadt. Enrique hat mir im Sautempo alles ueber Panama gelernt. Er hat perfekt englisch gesprochen und ich war bereits richtig drin im Panama Leben. Das Hotel, das eher an ein Bed und Breakfast erinnert, war natuerlich ueberbucht und natuerlich fuer mich kein Zimmer. Aber Enrique hat sich fuer mich eingesetzt und ich habe ein Zimmer mit drei Betten bekommen. Juhu. Von Panama City hab ich nur die Skyline gesehen.

Am naesten morgen um halb neun Enriques Schwester Mariza. Sie bringt mich zum nationalen Airport, wo nur Panama Air fliegt. Es gibt nur ein Gate und alle Passagiere scheinen sich zu kennen. Die Handvoll Touris sind alle etwas Komische und ich geniesse das Beobachten. Die Maschine ist ziemlich wackelig und ich bin froh, als ich nach einer Stunde wieder in David lande. Draussen sehe ich schon einen aelteren Herrn mit meinem Namensschild stehen, doch mein Rucksack ist el último, hihi und Manuel ganz aus dem Haeuschen. Er hatte schon Angst, dass er mich verpasst hat. Er spricht ununterbrochen auf mich ein, nun auf Spanisch und da ich nicht so vie Spanisch verstehe und alle vier Fenster im Auto offen sind, ist das Verstehen relativ schwer. Er zeigt mir jeden Supermercado und will alles ueber Suiza wissen. Er hat schliesslich seit 20 Jahren ein Schweizer Taschenmesser. hihii.
Er bringt mich zur Familie Silvera.. heeee das war doch anders in dem Mail! Jaja, ich habs gemerkt, in Panama angekommen... Die Familie wurde zum dritten Mal gewechselt, wie mir der liebe Herr von Habla Ya am Telefon erklaert. Die anderen sind schiiiinz verreist. Ja denn..
Familie Silvera besteht aus ner Oma (die ist so etwas ueber 50 Jahre alt, schaetze ich). Ihr Name ist so komisch, dass ich mich nicht mehr getraue, danach zu fragen, weil ich's weder verstehen noch aussprechen kann, hihi. Ihre Tochter Luisa und deren Mann (sein Name hab ich vergessen, habe ihn auch erst 1x kurz gesehen) haben zwei kleine Kinder. Juan Antonio (3.5J) und Lucia Linda (1.5J). Juan weckt den Ergoinstinkt in mir und bringt die Familie sichtlich an ihre Grenzen. Die Kinder sind aber total suess.
Ja ich hab schon viel gelernt hier. Man isst nicht zusammen, sondern jeder dann, wenn er moechte. Die Oma scheint stets in der Kueche zu sein und zu warten, dass ich auftauche. Wenn sie nicht in der Kueche steht, arbeitet sie als Abgeordnete von Boquete. Gestern bin ich bestimmt 3h mit ihr in der kueche gesessen und wir haben per Woerterbuch zusammen geredet, wenn man das so nennen kann. Meine Guete hat mein Kopf gebrummt.
Das Essen nennen sie hier frisch und natural. Naja, ich hatte bisher nur Tiefkuehlsachen, vom Wienerli ueber Tortillas - einzig der Reis war "frisch" aus dem Reiskocher - uuuund sie machen ihn wie die Perser mit Tadik! Geilo!!
Bin heute zur Schule und habe mich immatrikuliert. Das Wifi geht natuerlich nicht auf dem Handy.. war ja klaro, aber morgen schon, hat der Heini da gemeint. Dann dachte ich, dass ich nen kleinen Spaziergang mache, schoen entlang dem Fluss. Jajaaaa eigentlich sollte ich's langsam wissen. 4h Marsch in Flipflops wurden daraus. Und weil Ramesh nicht dabei war, hab ich mit mir selbst geschimpft. Aber amuesiert hab ich mich, jedesal das Gleiche. Aber ich hab einen Botanischen Garten gefunden, El Explorador, genial und die neue Kamera ist der Hammer. Die Fotos muss ich erst noch rgendwie in eine kleinere Aufloesung bekommen, bevor ich sie hochladen kann, aber n paar Handybilder gibts.
So morgen gehts dann los mit Schule.. Da bin ich ja gespannt.






Escuela en español
20.03.2013
Heute ist bereits mein dritter Schultag huuui.. Ich hatte am Montag einen Oral Test zur Einstufung in die Klasse. Es hatte zwei Seiten Fragen und ich musste diese beantworten. Allerdings sind wir nur bis zur vierten Frage gekommen, weil ich nur die ersten drei verstanden habe und nur bei den ersten zwei einen ganzen Satz antworten konnte. Die Lage ist klar: Class Basico. Wir sind zu fuenft. Manuela, ne Italienerin aus Milano, die 27 Jahre alt ist und grade in einer Familie vis à vis bei mir wohnt und dann hats noch drei Aeltere, also ue60. Sind alle schon Grosseltern. Zwei aus den USA und einer aus Kanada. Sowieso ist die Schule voll mit Amerikanern und einigen Kanadiern. Ich bin bis jetzt die Juengste und bleibe auch am laengsten. Die Schule macht super viel Spass. Wir ueben viel sprechen und das Konjugieren der Verben. Fuer mich ist das sehr anstrengend, da Tamara unsere Lehrerin und die anderen "Schueler" stets auf Englisch uebersetzen und ich meine Notizen natuerlich auf Deutsch mache. Das bedeutet zweimal uebersetzen. Ich bin also echt froh, so gut Englisch zu sprechen, sonst biste hier verloren. Die drei aelteren aus meiner klasse sind jedenfals total beeindruckt von dem tollen Schulsystem in der Schweiz und dass wir sooo vele Sprachen sprechen. Hihi.
Auch in der Familie finde ich mich immer besser ein und ich bin schon ganz stolz, wenn ich einige Verben richtig konjugieren, gebrauchen und ausprechen kann uuund meine "Familie" versteht, was ich mitteilen will. Die Homemam nimmt sich viel Zeit, um mit mir in der Kueche zu sitzen und per Dictionnary zu sprechen. Gestern habe ich ihr die europaeischen Jahreszeiten erklaert. Juan, der dreijaehrige Junge, fordert mich total. Er moechte alles wissen und erklaert haben. Das Warum/ Porque kommt hundertmal am Tag und ich versteh ja nicht mal, was er meint. Der Arme! Aber ich nimm mir viel Zeit, um mit den Kleinen zu spielen. Das tun die Eltern hier nicht. Die Kinder beschaeftigen sich selbst, das heisst, Juan macht eigentlich nur Mist, ausser wenn er dem Papa helfen darf beim Loeten und Schreinern.





Gestern war ich morgens mit meiner neuen Freundin Lindsey aus Kansas und Manuela auf einer Kaffeetour. Wir haben eine organisierte Tour von der Partnerorganisation der Schule Explora Ya gebucht und Kathi, eine Panama Staedterin hat die Tour mit uns gemacht. Wir sind auf 1600 m.ü.M gefahren auf die Plantage von Mister Tito. Mister Tito scheint hier allen bekannt zu sein. Er war einer der ersten, der Kaffee angepflanzt hat und mittlerweile exportiert er 940'000kg pro Jahr nach Japan. Anscheinend hat es einem japanischen Touristen sehr gut geschmeckt bei Mister Tito. Kathi weiss alles ueber Kaffee und es ist super spannend. Ich kann natuerlich mit meinem Wissen ueber Ciiivet Caat glaenzen. Hihihi. Die gibts hier aber nicht. Hier wird alles von Hand gemacht, meist von den Indios, die als billie Arbeitskraefte eingesetzt werden. Mister Tito ist ein totaler Erfinder. Alle seine Maschinen hat er selbst hergestellt. Meist aus alten Teilen von irgendwelchen Autos vom Schrotthaufen.



Das Essen hier ist echt lecker. Es hat deutlich mehr Abwechslung als in Kuba und auch gewuerzt ist besser. Meine Homemam bemueht sich jeden Morgen und Abend etwas anderes aufzutischen und es schmeckt immer super lecker. Lustig ist, dass alle stets betonen, alles fresh anzubauen und zu kochen. Aber heute morgen hatte ich Tortillas, die tiefgekuehlt wie Wienerli aussehen. Und auch sonst sind de meisten Dinge gefroren. Sie haben hier auch viele Kuehe, aber der Kaese ist der faade gelbe Tuetchenkaese. Zum Fruehstueck bekomme ich Spiegeleier, Tortillas, Toast, Kaese oder Cornflakes. Jedesmal ne Überraschung. Der Kaffee ist echt gut. Die Hauptspeisen bestehen immer aus Reis und Fleisch. Meist Bohnen und manchmal anderes Gemuese oder Salat. Vis à vis der Schule hat es ein kleines panamaeisches Restaurant, in dem ich zwei Mal Mittag gegessen habe. Einmal hab ich 2.85 Dollar und einmal 1.65 Dollar bezahlt. Aber man kann in anderen Restaurants gut und gerne 10 Dollar liegen lassen.
In die Schule komm ich immer per Taxi, da ich ausserhalb von Boquete wohne und auf dem Huegel. Das Taxi kostet 60 Cent pro Fahrt und funktioniert als Sammeltaxi. Jeder winkt am Strassenrand, steigt ein und aus und wenn du den Taxifahrer kennst, bringt er dich auch heim. So dauern die Fahrten immer unterschiedlich lange. Vorgestern bin ich heimgelaufen. Hatte allerdings 40 Minuten und es gibt auch kein Trottoir. So bleib ich lieber beim Taxifahren.
So, jetzt muss ich mir was zu Essen suchen. Um Eins ist wieder Schule angesagt.

Panamenischer Alltag und eine Reise nach David
25.03.2013
Nun bin ich schon mehr als eine Woche hier und total ins Alltagsgeschehen eingetaucht.
Morgens erledige ich Dinge, schreibe SMS oder mache kleine Ausfluege. Nachmittags habe ich immer von 1 - 5 Uhr Schule. Meistens beginnt es um 4 Uhr fuer ca. eine Stunde zu regnen. Deshalb ist die Schule auch nachmittags. Letzte Woche waren wir ploetzlich 6 Personen im Unterricht und kamen nur schleppend vorwaerts, da drei ziemlich viel Uebung und hundert Mal Erklärung brauchten. Am Samstag hatten wir auch Schule, da wir den Karfreitag (Viernes Santo) vorgeholt haben. Da waren wir nur zu dritt und es war super! Bin gespannt, was fuer Schueler diese Woche beginnen.
Abends gehe ich gegen 6 Uhr "heim", wo meine Hostmam stets auf mich wartet und fuer mich gekocht hat. Das Essen ist mittelmaessig abwechslungsreich, doch stets lecker. Oftmals sind irgendwelche Verwandten auf Besuch, die einfach reinplatzen und dann auch da sind. Letztens war ich alleine, da sind Bekannte von der Familie vorbei gekommen und haben sich einfach vor den Fernseher gesetzt. Tataaa wir sind da. Die Familie zwar nicht, aber egal, hihihi Jeder bedient sich auch selbst und sehr gefragt sind bei Besuchen die angeruehrten heissen Schokoladen mit Marshmellows, die drin rumschwimmen (Die heisse Schokolade natuerlich von Nestlê). Fuer die Panamaenier ist es allerdings schwierig zu verstehen, dass wir in der Schweiz keinen Kakao anbauen, sondern nur die Schokolade verarbeiten. Da war ich schon noch froh, dass ich bejahen konnte, dass wir Kuehe haben fuer den Kaese und die Milch nicht auch importieren. Hihihihi.
Am Sonntag bin ich an die "Feria" (so ne Art Herbstmesse) nach David, der naechstgroesseren Stadt gefahren. Dort sollte ich Manuela und Lindsey treffen, die schon am Samsag Abend fuer Party hingefahren sind. Ich habe das Schlafen bevorzugt, da ich jeden Abend wahnsinnig erschoepft bin. Ich muss mir ja jedes Wort ueberlegen, dass ich sagen will und stets zwischen Englisch und Spanisch switchen und mache manchmal ein furchtbares Durcheinander --> con strawberries, por favor
.
Die Busfahrt nach David war fuer mich das Highlight. Die Panamenier benutzen alte amerikanische Schulbusse, die halten, wenn man auf der Strasse steht und winkt. Je nach dem braucht so n Bus also 3/4h bis 1.5h bis nach David. Die Fenster sind alle auf, es laeuft Salsamusik und die Landschaft ist ueppig und sauschoen. In David war nachtuerlich keine Spur von meinen beiden Freundinnen. Da bin ich halt selbst losgezogen. Warten ist nicht so spassig, da David wahnsinnig heiss und drueckend ist. Die Feria war weniger atemberaubend. Autos, Stuehle und Kuehe wollte ich nicht kaufen und ne Haengematte braucht zu viel Platz. Holzschnitzfiguren kann man ebenfalls nicht transportieren und so wahnsinnig schoen sind die Dinge auch nicht. Nach zwei Stunden sind dann Manuela und Lindsey aufgetaucht und sahen voll beschissen aus. Sie haben bis 9 Uhr morgens Party gemacht und dann ne Stunde geschlafen. Ich habe mich natuerlich koestlich amuesiert.
Zuerueck in Boquete habe ich noch Sonja von meiner Organisation TravelWorks getroffen, die meine Erfahrungen wissen wollten. Wir haben geplaudert und ausgetauscht und ich habe das zweite Mal seit 9 Tagen Deutsch gesprochen. Gar nicht so einfach 
Pipelinetrail und ein Besuch im Nebelwald
28.03.2013
Was das Inernet so alles ermoeglicht.. Heieiei Blog schreiben, Dictionnaire, Telefon mit der Family und sogar die 20minuten News. Wahnsinnig.
Gestern bin ich allerdings in ne etwas andere Welt eingetaucht.
Gemeinsam mit meinen beiden Kolleginen haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind fuer 3.- p.P die Strasse hoch zum Hotel Finca Lerida gefahren. Ziemlich steil und sicher 20 Minuten Taxifahrt. Da oben angekommen, konnte der Fahrer kaum glauben, dass wir laufen wollen. Laufen? Das tun die hier nicht so gerne und so ne Wanderung machen erst recht nicht. Meine Gastfamilie hat mich schon fuer verrueckt erklaert, da ich heute Nacht den 3400m.ue.M hohen Vulkan Baru erklimmen werde. Dazu aber spaeter.
Oben bei der Finca Lerida hat es genieselt und total gewindet und dann hat immer wieder die Sonne durchgedrueckt. Super eindruecklich mit dem ueppigen Gruen des Waldes. Allerdings auch ziemlich kalt. Fuer den Taxifahrer wohl doppelt unverstaendlich.. hihi. Egal, wir sind also der Strasse entlang losgezogen. Verkehr hatte es sowieso nicht. (Wer will schon da hoch). Die Finca Lerida ist ein ziemlich teures Hotel (glaube so 160.- pro Nacht) und allein der Eintritt in den Garten der Finca kostet 10.- p.P. Da haben wir die Strasse entlang der Wasserpipeline bevorzugt. Die Pipeline fuehrt die ganze Strasse entlang und bringt Wasser auf die Felder und in die Haeuser bis runter nach Bajo Boquete. Das Wasser sei gut und frisch, hat Carlos, mein Gastpapa, gesagt, aber Juan, der Junge, hat dann sofort gefragt, warum der Papa mir sage, dass ich schmutziges Wasser trinken könne. Die Erklaerung von Carlos: Fuer die Kinder ist das Wasser ungesund, aber fuer uns Grosse machts nichts. Naja, da bevorzuge ich das Wasser aus dem Supermarkt.
Entlang der Pipeline hatten wir eine super Aussicht auf das Tal, die Berge und den Nebelwald. Leider haben wir trotz Sonne, Wind und Regen keinen Arcoiris (Regenbogen) gesehen. Dabei sei Boquete doch bekannt dafuer. Unterwegs haben wir viele Indiofamilien gesehen, die in einfachsten Bretterverschlaegen leben. Anscheinend ist das aber ihr Lebensstil und sie moegen das Leben dort oben im traditionellen Stil. Auch in Boquete oder in David sieht man viele dieser Indiofamilien. Die Frauen und Maedchen tragen spezielle, farbige Kleider, woran man sie erkennt. Wir haben unterwegs total viele Voegel gesehen. Doch leider nur von Weitem. Meine beiden Mitstreiterinnen sind, nicht zu vergessen, aus Italien und Amerika. Die Lautsterke ihrer Gespraeche hat natuerlich alle Tiere weit und breit vertrieben. Da hat es auch nichts genuetzt, dass ich ab und zu stehen geblieben bin. Sozial, wie die beiden sind, haben sie natuerlich auf mich gewartet
.


Nach einer Stunde sind wir zu einer Abzweigung gekommen, die in den Nationalpark fuehrt. Fuer 5.- Eintritt konnten wir einem Dschungelpfad folgen, der zu den drei "Lost Waterfalls" fuehrt. Ein Dschungelpfad, wahnsinnig steil und schlammig. Da haben die beiden doch dannn irgendwann mal das Atmen dem Reden bevorzugt.


Ich liebe den dichten Wald. Mit dem ersten Schritt taucht man in eine voellig andere Welt ein. Man hoert die Zikaden und Voegel irgendwie besser und anders (vielleicht hat es auch am Schweigen der Beiden gelegen). Der Nebelwald ist superdicht. Alle Baeume haben andere Pflanzen als Parasiten auf sich oder sind ueber und ueber voll Moos. Und dann sieht man ploetzlich wieder knallige Blueten von Orchideen oder anderen Pflanzen. Genial! Als wir beim ersten Wasserfall angekommen sind, hat es leider in Stroemen geregnet, sodass wir schnell weitergezogen sind, ich aber zu nem wunderbaren Bild von einem Indiojungen gekommen bin.

Auch der zweite Wasserfall war eindruecklich. Fuer den dritten hats leider ncht mehr gereicht, da es bereits halb 12 war und wir um 1 Uhr Schule haben. Ohhohhh und was wir uns nicht ueberlegt haben: wie kommen wir zurueck nach Boquete... Hmmm... Ein Glueck, haben wir ein amerikanisches Paeaerchen getroffen, die uns zurueck zur etwas mehr frequentierten Strasse gebracht haben (Mietauto sei Dank). Und daaannn haben wir von Weitem den Bus der Partnerorganisation unserer Schule gesehen, Explora Ya. Unser amerikanischer Freund hat gehupt wie wild und das Bueschen von Explora Ya hat angehalten , um uns mitzuteilen, dass sie eine gefuehrte Gruppe sind. Aber da wir Kathi, den Guide (was ist die weibliche Form von Guide) kannten uuund von Habla Ya, der Schule sind, durften wir einsteigen und habens sogar noch geschafft, vor der Schule Mittag zu essen. Jeah!






Heute Nacht um 11.30 pm gehts los auf den Vulkan Baru. Ich bin ja mal gespannt, was ich morgen oder vielleicht auch erst uebermorgen zu erzaehlen habe.
Vulcán Barú
Hola mi amigos!
Jawohl, ich bin wieder auferstanden und meine Beine tun auch wieder das, was sie sollen. Naja, so schlimm wars auch wieder nicht, aber diese Ostern bzw. den Karfreitag werd ich wohl so schnell nicht vergessen, auch wenns keinen Osterhasen fuer mich gab.
Ok ich fang von vorne an.
Donnerstag, ein ganz normaler Tag. Nach der Schule habe ich noch Wasser und etwas Proviant gekauft und dann schnell "heim". Um 6Uhr hab ich mich ins Bett gelegt und auf Schlaf gehofft. Leider etwas schwierig, wenns hell, warm und laut ist und die kleine Lucia ununterbrochen ananananananana (neben Papa und Agua ihr Lieblingswort) bruellt. Ich bin aber hartnaeckig bis um kurz nach 10 Uhr pm liegen geblieben. Dann habe ich eine mega deftige Mahlzeit von meiner Familie bekommen, damit ich genug Kraft habe. Naja ist mir dann eher sauschwer im Magen gelegen (Fisch, Reis, Bohnen, Plantanos, Tomaten und Salat). 11.05 war ich, schweizerisch wie ich bin, bereit und wartete auf das Taxi, das nicht kam. Der Fahrer hat dann angerufen, weil er das Haus nicht fand. Liegt direkt neben dem grossen Meetingpoint in Alto Boquete, also nicht sooo schwer zu finden, egal. Weiter zu Lindsey, deren Haus er auch nicht fand, bzw. er hat immer mich und Manuela gefragt, wo sie wohne. No sé (ich weiss nicht) habe ich auf der 10minuetigen Fahrt bestimmt 30x gesagt. Arme Lindsey! musste dann zur Hauptstrasse laufen. 11.30 pm Treffen im Hostel Mamallena. 14 Leute waren in unserer Gruppe, ach du meine Guete! Der Typ vom Hostal hat uns dann auf 1800m.ue.M gefahren und uns noch hilfreiche Tipps gegeben, wie: ihr braucht mind. 3l Wasser, warme Jacke, Stirnlampe usw.. Schoen, wenn man am Parkeingang steht, nuetzt einem diese info auch nicht mehr so wahnsinnig viel. Hihi. Naja ich hatte ja alles dabei.
Looos gehts. Eine steinige Schotterpiste mit Sand und viel Geroell fuehrt den ganzen Weg bis oben. Die Gruppe hat sich zum Glueck rasch geteilt und ich lief mit zwei Deutschen und zwei Hollaendern hoch. Meine beiden Kolleginnen fielen immer wieder zurueck und hatten ziemlich Muehe mit der Kondition und der Hoehe.
Ich selbst war ueberrascht. Konditions- und Sauerstoffmaessig hatte ich absolut kein Problem. Natuerlich wars sehr anstrengend aber primaer fuer "d Scheiche". Saumaessig steil und man muss immer auf den Boden achten, um nicht zu rutschen oder zu fallen. Wandern bei Nacht ist allerdings nicht so wahnsinnig spektakulaer. Es ist halt einfach finster und das 6h lang. Zu meiner Ueberraschung gibt es irgendwie keine Baumgrenze. Bis ganz oben hatte es Baeume, nicht mehr so dicht und so hoch, aber trotzdem.
Um 4 Uhr haben wir dann gefruehstueckt und es war saukalt. Wenn man nicht laeuft und sitzt, dann windet es so schoen unter die verschwitzen Kleider. Dann begann es noch zu regnen (Nieselregen, bajarege genannt) und gewindet hat's sowieso nonstop.
5.45 Uhr haben wirs dann geschafft!! 3475m.ue.M!! 1675 Hoehenmeter, 14km in 5.45h. Pufff...
Der Weg auf den richtigen hoechsten Punkt war dann noch 200m extremste Kletterei, aber auch das schafft man mit viel Wille. Und kaum waren wir on the Top, war schon ein heller Streifen am Horizont zu sehen.
Der Sonnenaufgang dann fantastisch! Ueber em Naebumeer!







Nach 1.5 Stunden auf dem Gipfel begann dann der Abstieg.
Ich hatte ein etwas schlechtes Gewissen meinen Kolleginnen gegenueber, da ich auf dem Weg hoch nicht mit ihnen gegangen war, aber irgendwie musste ich mein Tempo halten. Also bin ich auf dem Rueckweg mit ihnen gegangen. Die beiden waren jedoch ziemlich uebermuedet und ueberfordert, sprich am Ende. Wie sagt man so schoen? Und sie kamen ueberhauuuupt nicht voran. Manuela war etwas hoehenkrank und hatte nur einfache Turnschuehe mit denen sie staendig ausgerutscht und gefallen ist. Lindsey hatte Angst zu fallen und so war ihr Tempo so langsam, dass ich nach 30 sekunden stets 200m vorraus war. Uuund mein Tempo war auch langsam. So viele Hoehenmeter runterzugehen, auf einem Weg der total rutscht, huiii das geht in die Gelenke. Meine Huefte und Knie haben dann ziemlich schnell angefangen zu rebellieren, aber das hilft ja nix, runter musste. Die Natur und das Wetter waren fantastisch. Die Baeume ueber und ueber mit Moos ueberzogen. Genial.
Tiere haben wir allerdings nur Voegel gesehen. Kein Wunder bei den Menschenmengen, die da hoch und runter gehen. Morgens auf dem hoechsten Punkt waren wir sicher 30 Leute oder mehr. Alles junge Touris, hihi und sauuu viele Deutsche. Die letzten vier Kilometer habe ich dann alleine zurueckgelegt. Ich wollte endlich unten ankommen. Verlaufen kann man sich bei dem Weg ja nicht und es sind uns Unmengen Leute engegengekommen. Unten hab ich dann gewartet und ein Taxi bestellt, das uns zurueck nach Boquete brachte. Ich konnte kaum mehr ins Taxi einsteigen und dann zurueck im Haus, habe ich die zwei Treppenstufen zu meinem Zimmer nur mit Abstuetzen bewaelltig. Meine Guete. Aaaaber Tigerbalm sei Dank, Samstag hatte ich kein bisschen Weh mehr. Meine Gastfamilie war total ueberrascht und will jetzt auch Tigerbalm, hihi.




Am Samstag haben wir dann noch einen Ausflug ans Meer, an den Pazifik gemacht. Die Anfahrt war fast das Spektakulaerste.. Mit einem 4x4 riesen Auto sind wir erst 2h durch das Land gefahren und danach n halbe Stunde mega Holperpiste. Der Strand war gut und schoen zum Ausspannen. Richtig ueberwaeltigend allerdings nicht. Die Fotos hab ich grad nicht dabei, sind aber auch nicht sooo spektakulaer :) ich habe das Nichtstun und baden genossen.
Bocas del Torro
Am Wochenende war ich zusammen mit Lindsey und Krista, zwei amerikanischen Schülerinnen, in der Karibik.
4.5 Bus- und Speedboatstunden entfernt ist die Karibikküste mit vielen verschiedenen Inseln. Der Hauptort heisst Bocas del Torro und liegt auf der Isla Colón. Die Reise dorthin hat sich schon total gelohnt. Für 30.- pro Weg sind wir mit einem Shuttlebus vom Hostal Mamallena hier in Boquete nach Bocas gefahren. Das grösste Stück der Reise führt durch ein grosses Naturschutzgebiet. Ich war überwältigt von der Landschaft und dem üppigen Grün. Genial. In Almirante sind wir umgestiegen ins Speedboat. Mhmm ich liebe es!! Das Rüberbrettern über das Wasser und wenn ein paar Touris laut rumschreien, erst recht hihi.
Bocas ist als Partyort hier in Panama bekannt. Als wir ankamen, schien es allerdings alles andere als Party. Die Häuser am Wasser sind alle auf Stelzen über dem Wasser und jedes Haus hat ein Boot vor der 'Tür'. Die Häuser hier haben, anders als in Boquete, mehrere Stockwerke und die Balkone sind verschnörkelt. Man merkt das karibische Flair sofort. Alles läuft gemächlich und relaxt. Etwas zu sehr, wie wir dann noch zu spüren bekamen. Unser Hostal Casa Verde war super. Zwar waren die Angestellten relativ bis unfreundlich aber das Hostal hat Charme, nen eigenen Bootsanlegesteg, Hängematten am Wasser und saubere Zimmer. Wenn einem Büchsen und Babywindeln nichts ausmachen, kann man vom Steg direkt baden gehen. Oder auch unters Haus tauchen wie Krista, die ihren Schlüssel versehentlich hat fallen lassen und der ist natürlich zwischen den Dielen durchgefallen und ab ins Wasser. Sie hat ihn aber wieder ertaucht, sehr zu meinem Vergnügen. Hihihi
In Bocas ist alles deutlich teurer als in Boquete, besonders das Essen ist fast doppelt so teuer. Aber vielleicht auch nur in der Tourimeile, wo wir uns aufgehalten haben. Da wir nur 24h Zeit hatten, waren wir etwas in Eile und konnten dem karibischen Flair nicht so viel Beachtung schenken.
Am Samstag sind wir nach unserer Ankunft mit dem Boot auf die Isla Bastimentos gefahren. Ein Panamenier, der im Casa Verde arbeitet, hats organisiert. Er scheint dafür angestellt zu sein. Er kannte für jedes Bedürfniss jemanden, der es beheben konnte und man musste ihn nicht mal fragen. Der hat Bedürfnisse nur so aufgesogen.
Wir sind dann jedenfalls auf die andere Insel gefahren. Die 5min Fahrt entpuppte sich dann als 25min, aber maaacht ja nix. Dass wir dann 3.- Nationalparkeintritt bezahlen und 20 minuten an den gewünschten Strand laufen mussten, überraschte dann nicht mehr soo sehr. Sehr schöne Insel, wowww! Uuund wir haben 3 Faultiere gesehen!! Die waren ganz schön aktiv! Gefressen, sich gekratzt und immer weggeschaut von der Cam. Der Redfrogbeach hat seinen Namen von den kleinen, rotschwarzen Fröschen, die saumässig giftig sind. Kleine Kinder sind mit Blättern, zu Trichtern geformt, rumgelaufen und haben dir die Frösche gezeigt und man durfte auch Fotos machen, aber nur für 1Dollar pro Foto.
Der Strand ist lang und vom Urwald gesäumt, das Meer rauh und die Wellen hoch. Zu bestimmten Zeiten kommen hier auch Schildkröten hin, um Eier zu legen.



Gestern morgen sind wir, mangels Zeit, mit dem Taxi, also Autitaxi, quer über die Insel an Playa Dragon gefahren. 10.- p.P und der Taxidriver versprach, um 11.30 wieder zu kommen und uns zurück zu bringen, da wir um 12.30 Uhr auf unser Speedboat zurück mussten. Die Taxifahrt dauerte ca. 25 Minuten, aber der ist gefahren, als wäre der Teufel hinter ihm her. Angekommen, haben wir wieder n Böötli genommen zum Starfishbeach. Diesmal tatsächlich nur 5min. Man kann auch laufen und das sei super, aber wir wollten ja wenigstens ein Stündli das Meer geniessen. Starfishbeach macht seinem Namen alle Ehre. Habe soo viele Seesterne gesehen und der Sand weiss, das Wasser klar. Sehr schön! Da wir früh waren, waren auch noch keine anderen Touris da. Jaaa, schön haben wir relaxet. Denn als wir zurück auf den Taxidriver warteten, tauchte dieser nicht auf. Phuuu schon wiieder. Das hatten wir in Boquete schon... Damals sind wir in n Bus, aber hier war niemand in Sicht und wir mussten ja auf s Speedboot. Ein Glück, hat Lindsey sich seine Nummer geben lassen. Was ihn allerdings nicht schneller machte. Aus nem uno momento wurden 50min zu spät. Aber er ist gekommen und ich habe festgestellt, dass ich nun schon auf spanisch schimpfen kann. Juhu hihi. Er hat uns dann noch rowdiemässiger in 15min. zurückgebracht. 12.37 an der Bootanlegestelle und dort keeeeein Stress: ihr müsst erst um 1h aufs Boot. Also etwas Gutes hat es. Da eh alle zu spät sind und nur halbe Infos weitergeben, macht einer nicht so viel aus.



News von hier drueben
Hallo in die nun auch warme Schweiz :)
Hier ist es seit einigen Tagen sauheiss und kein bisschen Regen oder Bajarege (der Nieselregen hier) mehr. So trocken, dass es letzte Wochen einen ziemlich grossen Waldbrand gab, relativ nahe bei meinem Haus.
Meine letzte Woche Schule ist nun hinter mir und auch das Shoppen in David mit meiner Lehrerin Leidys. Obwohl, das Shoppen hielt sich stark in Grenzen. Die Laeden sind vollgestopft und riesig. Es hat tonnenweise Kleider und man braeuchte wohl einige Tage dort. Aber das wuerde man eh nicht machen, weil David heiss und dreckig ist. Nicht wahnsinnig sehenswert, die Kleider sind zwar spottbillig, dafuer aber auch nicht von bester Qualitaet und ich hasse diesen Nylonstoff, in dem man nach fuenf Minuten stinkt wie nach ner Vulkanwanderung.
Die ganze Woche ueber habe ich andere Studies hier verabschiedet, die wieder zurueck geflogen sind.
Fuer mich beginnt nun auch ne neue Zeit. Morgen beginne ich mein Volounteering und werde in eine andere Gastfamilie wechseln. Die jetztige war ganz ok, konnte mein Herz aber nicht erobern. Zudem haben sie mich immer mehr mit Kleinigkeiten genervt. Da ich von anderen Studenten mitbkommen habe, dass es wesentlich herzlichere, unkompliziertere Familien gibt, habe ich mich entschlossen, bei der Schule nachzufragen. Die Direktorin ist super lieb und hat sich sofort darum gekuemmert. Nun werde ich morgen zwei andere Familien besuchen und mich dann entscheiden duerfen. - spannend! Und ich bin froh, noch eine andere Familie kennenzulernen und deren Leben mitzubekommen.
Die Direktorin hat sich dann zu mir gesetzt und mit mir angefangen zu plaudern. Eigentlich hat sie immer sehr beschaeftigt und kuehl auf mich gewirkt. Da erzaehlt sie mir, dass sie alleinerziehend ist und einen autistischen, achtjaehrigen Jungen hat. Ohhh spannend! Der Junge liebt fliessendes Wasser und Klimaanlagen, bekommt Logo und Unterstuetzung von einem "Wissenschaftler", wie sie es nennt, der "Ergo-aehnliches" macht. In Panama werden neu solche Kinder in die normalen Schulen integriert. Echt spannend. Und Lorena, die Direktorin hat Freude und will mir den José vorstellen. Das ist ja mal spannend, ohh!
Mal gucken, ob's klappt.
Gestern habe ich mich mal wieder auf den Pferderuecken geschwungen! Ohhh wie schoen!!
Ein 4h Ausflug und ein 2h Ritt. Gemeinsam mit einer Familie aus Seattle (ich hab jetzt dann Freunde aus allen Bundesstaaten von Amerika) und Franklin dem Guide gings los durch die "Caldera". Die Landschaft hier rund um Boquete ist echt atemberaubend! Genial! Die Pferde hier sind im Gegensatz zu den kubanischen wohlgenaehrt und bemuskelt. Franklin war etwas komisch. Ein philosophischer Schreiber... sagt ja alles aus. Aber seine Pferde waren super ausgebildet und wir sind duch die Huegllandschaft galoppiert.

Umziehen in eine neue Familie und Kein Volounteering
19.04.13
Jaja die Ueberschrift sagt's aus, viiiel Veraenderung...
Dass ich die Familie wechseln wollte, hab ich ja schon erzaehlt. Das habe ich auch gemacht am Donnerstag. Meine neue "Mama" hier hat mich sogar in der Schule abgeholt.
Die Familie besteht aus einem Ehepaar, wohl etwas ueber 60, und deren Sohn. Er ist wohl so Mitte Ende 30 und hilft seinem Vater auf dessen Finca. Sie bauen Kaffee und Gemuese an. Der Kaffee wir von einem Amerikanermillionaer aufgekauft, anscheind der Kaffee von fast allen Bauern hier, und dann in Amerika geroestet, verpackt und verkauft. Ich komme jedoch in den Genuss frischen Kaffees, hauseigen! und auch frischem Gemuese, juhuuu. Die Familie hat noch zwei erwachsene Toechter, die mit ihren Familien in Chicago leben. Sie skypen jeden Tag und ich war per Skype sogar am Geburtstagsfest von einer Tochter dabei. Die Gastmutter hat mir erzaehlt, dass immer mehr Einheimische auswandern und immer mehr Amerikaner, Kanadier, Deutsche und Schweizer sich hier niederlassen. Hauptsaechlich Pensionierte. Es ist ja auch schoen hier und das Wetter jeden Tag perfekt. Sonnig bis bewoelkt und immer 25-30 Grad. Es weht immer ein Wind und die Landschaft ist genial.
Die Familie vergroessert nun ihr Haus, damit sie viel Besuch empfangen kann. Ich lebe also etwas im Provsorium, obwohl mein Zimmer tiptop fertig ist und aussieht wie im Hotel. Ausserdem verfuegt das Haus ueber Warmwasser, sogar zum Mischen! Was hier echt selten ist.
Die Familie funktioniert total anders als die andere. Zusammen sitzen, essen und plaudern, oder eben skypen ist ihnen total wichtig und die Atmosphaere somit viel persoenlicher und einladender. Sie haben ein grosses Grundstueck bis runter zum Fluss, das muss ich noch auskundschaften.


Ach und das Volounteering... ja das ist so eine Sache. Wenn man's ueber Deutschland bucht, hoert sich alles super gut organisiert an. Wenn man hier ist, mahlen die Muehlen halt etwas anders. Dienstag morgen 9.00 Uhr: Ana ist schoen brav bereit fuers Projekt. Aaaaaaber es gibt da ein Problem. Anscheindend hat das Casa Esperanza Montag abend angerufen und abgesagt. Fuer alle 6 Wochen!! Sie haben interne Weiterbildung mit dem Casa in Panama City. Ahaaa... DAS haben sie ja bestimmt nicht frueher gewusst. Tja, das ist halt so hier. Wenn nicht heute, dann halt morgen und wenn nicht, dann halt eben nicht. Ich habe dannn nach anderen Moeglihkeiten gefragt, welche fuer diese Woche nicht existierten. Ab Dienstag sollte ich dann ins Waisenhaus (Horgar Trisker) gehen koennen. Da bin ich ja gespannt. Dann hab ich halt nochmal ne Woche Schule gemacht. Jetzt hab ich 88 Schulstunden hinter mir. Das sollte ja wohl reichen. Und mir reichts auch. Ich brauch langsam wieder Beschaeftigung ;)
Vorgestern und heute war ich auf dem White Rock Trail. Das ist ein Pfad, der im Nationalpark des Vulkans ist und zu nem Wasserfall fuehrt. Wenn man zuegig läuft, hat man ne kanppe Stunde, aber man soll hier anscheinend die seltenen Quetzalvoegel sehen, die momentan nesten. Jaja kannste denken, wo ich vorgestern und heute war. Natuerlich haben wir keinen gesehen. Obwohl man laut Guide iiiiimmer welche sieht, ausser vorgestern. Heute war ich mit Kim, meiner neuen Kollegin aus Deutschland, nochmal da. Wieder nichts. Das heisst, bei einem Vogel waren wir uns nicht ganz sicher, aber das werd ich noch ausfindig machen.
Morgen sooollte ich in der Fundation pro Integration arbeiten gehen.. Wir werden sehen, ob's klappt.
Ihr hoert von mir!
Volunteering

Sendero de los Quetzales
Planänderung


