Cueva San Tomàs und der Reitausflug
Nach langen Diskussionen was wir noch unternehmen wollen, organisieren unsere Vermieter einen "Taxifahrer" der uns in die Höhle San Tomàs bringt, dort auf uns wartet und uns dann wieder heimfährt. Der Typ ist nicht gerade eine Plaudertasche und fährt wie verrückt. Naja so haben wir die 15km auf der löchrigen strasse schnell hinter uns. Die Höhle ist 46km lang und auf 7 verschiedenen Etagen. Wir machen gemeinsam mit einigen anderen Touristen eine Führung. Der Guide ist super, weiss viel und gestaltet die Tour sehr lustig.
Auf dem Rückweg taut unser Taxifahrer etwas auf und bringt uns noch zu einer weltberühmten Felsenmalerei bei Dos Hermanas. Juhu so kommen wir also über die andere Seite zu unserem gestrigen Ziel. Die Felsenmalerei ist zwar sehr gross aber auch ziemlich wüst. Naja. Zurück im Hostel buchen Jessi und ich nach langem Hin und Her och einen REitausflug.
Kurze Zeit später werden wir von einem Jungen der höchstens 14 Jahre alt ist abgeholt. Gebucht haben wir 2h, das pro Person 10 CUC kostet. Der Junge holt uns ab und reitet vorraus, wir hechten hinterher. Nach einer halben stunde Fussmarsch sind wir dann ausserhalb des Dorfes und treffen auf zwei kleine, abemagerte Pferdchen welche auf uns warten. Unsere Beine baumeln 30 cm über den Boden und die Pferde schleichen vor sich hin. Wir sind nur zu zweit und die Landschaft ist genial. Der Junge kann leider nur Spanisch und wir ja nicht wirklich. Naja. Den ersten Halt gibts bei einem Bach mit Wasserbecken. Der Bach ist von einer heilenden Quelle und man muss undbedingt drin baden! Wir treffen auf viiiele andere Touristen, welche aber gerade weiterreiten. so haben wir das Heilbecken gemeinsam mit drei Franzosen und deren Guide für uns. Wir baden in dem Wasserbecken bis der französische Junge eine Wasserschlange entdeckt. iiiihhhh. Da sind wir aber schnell draussen. Weiter gehts hoch zu Ross. Mir persönlich leider etwas zu langsam und der Guide von den Franzosen ist uns etwas zu aufdringlich. Der nächste Stopp ist bei einem Tabakbauer. Es gibt Mojito (den allerbesten den ich jee in Kuba getrunken habe). Während wir den Mojito schlürfen, zeigt uns der Tabakbauer wie die Zigarren hergestellt werden und man kann natürlich auch Zigarren kaufen. Wir haben kein Geld dabei und lassen es bleiben. (Eine gute Entscheidung wie sich im Nachhinein herausstellt.) Nach vier Stunden kehren wir zurück zu unseren Jungs, die sich die Wartezit mit Bier und Mojitos vertan haben.
