Las Terrazas
Wo beginnen? Bei der Abfahrt von Havanna. Wir waren einundhalb Stunden vor der Busabfahrt aber natürlich hatte es keine Tickets mehr. Das heisst wie haben das System bis zum Schluss nicht ganz begriffen.. Nun ja.. Gemeinsam mit vier Italienern gehts auf in einen Oldtimer für eeehm 4-5 Personen. Wir sind 7. Der Taxifahrer weiss natürlich nicht wo Viñales, geschweige denn Las Terrazas liegt. Das sagt er uns aber nicht, aber irgendwann kommts halt raus und wir versuchen ihn zu lotsen mit unseren Reiseführern (Stefan Loose sei dank). Die kubanische Autobahn ist interessant, wir passieren Velofahrer, Fussgänger, Kutschen und Sirupstände. Aaaber wir kommen an. In Las Terrazas. Bis wir dann aber in unserem vorgebuchten Hüttchen im Biosphärenreservat sind, vergeht nochmals viiiiel Zeit und Nerven und Schweiss... Uuund wir sehen die erste Tarantel!!! Überfahren, ufff..
Unser Hostel oder vielmehr unser Stelzenhüttchen befindet sich inmitten üppiger Natur am San Juan River. Es wimmelt von Kubanern die ihre Freizeit dort mit Schwimmen verbringen. Abends um 6 Uhr ist nur noch der Abfall und die Geier übrig und eine Salsagruppe aus Frankreich, die auch in den Hüttchen übernachten. Es hat ein Restaurant das ein Menu hat und um 17.30 Uhr schliesset. Wir essen trockenes Poulet mit Reis und Bohnen.
Die Natur belohnt uns für die Strapazen. Irgendwie haben wir es uns doch anders vorgestellt.
Die geplante Wanderung fällt ins Wasser, da wir diese nur in einem Office, das ca. eine Stunde entfernt ist buchen können. Schade. Wir entscheiden uns per Anhalter (jeder ist in Kuba Taxifahrer) raus aus Las Terrazas zu kommen und eventuell den Bus nach Viñales zu erwischen, der iirgendwann in der Nähe von diesem Office vorbeikommen soll.
Wir haben sogar Glück und er kommt und nachdem wir den Busfahrer bestochen haben und die Dame im Office uns unsere 50er Note gegen meine ID-Nummer gewechselt hat, gehts dann nach Viñales.
